Volleyball gehört zu einem der beliebtesten Rückschlagspiele, dass mittlerweile international ausgeübt und ausschließlich als Mannschaftssport betrieben wird. Seine Ursprünge findet diese Sportart in den Vereinigten Staaten. Hierbei bestreiten zwei Teams mit je sechs Spielern den Wettkampf, das Spielfeld wird durch ein hoch gespanntes Netz geteilt und die gegnerischen Gruppen stehen sich auf dem Platz gegenüber. Das Ziel einer Partie ist, den Volleyball mit den Händen über das mittige Hindernis auf den Boden der Gegenmannschaft zu spielen. Im Gegenzug zu dieser Aktion soll das eigene Feld geschützt werden und das gesamte Team versucht gemeinschaftlich, das Punkten der Gegenspieler durch die Bodenberührung des Balles zu verhindern.
Durch optimale Zuspiele innerhalb seiner Gruppe, wobei der Spielball lediglich dreimal berührt werden darf, und einem präzise ausgeführten Angriffsschlag, soll die Gegenmannschaft zu Fehlern gezwungen werden. Sowohl bei Damen-, als auch bei Herrenmannschaften, besteht das Team aus bis zu zwölf Spielern, die Aufstellung während eines Spielverlaufs besteht grundsätzlich aus sechs Personen. Diese spielen mehrere Varianten des Zuspiels durch. Begonnen wird mit dem Aufschlag, wodurch der Ball ins Spiel gebracht wird. Der Gegner muss den Volleyball nun durch eine Annahme im Spiel halten und das geschickte Koordinationsspiel innerhalb des Teams bereitet nun einen Angriffsschlag vor.
Beim eigentlichen Angriff wird der Ball über das Netz geschlagen und durch einen sogenannten Block der Gegenspieler der Versuch gestartet, dieses erfolgreich abzuwehren. Die Verteidiger probieren ihrerseits, bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft, ebenfalls einen Aufbau zum Angriff. Eine stetig feste Spielposition gibt es für die Spieler nicht, da jede Person auf dem Platz durch eine festgelegte Rotationsfolge jeden Standort mal einnimmt. Optimalerweise übernehmen aber die größeren Spieler oftmals die Angriffspositionen oder sind für den Block zuständig, Mitspieler die eher klein sind, übernehmen Zuspiel, Annahme oder Verteidigung. Gepunktet wird bei dieser Sportart durch einen gewonnenen Spielzug.
Macht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhält das Gegenteam sowohl den Punkt, als auch das Aufschlagrecht. Ein Satz besteht regulär aus fünfundzwanzig Punkten und kann von jeder Gruppe mit zwei Auszeiten je dreißig Sekunden gespielt werden. Gewonnen hat man allerdings erst mit mindestens zwei Punkten Vorsprung, bei Einstand wird so lange weitergespielt, bis dieser Punktunterschied erfüllt ist. Um das gesamte Spiel zu gewinnen, muss man drei Gewinnsätze zu seinen Gunsten entscheiden. Kommt es zu einem fünften Satz, so gewinnt das Team, welches fünfzehn Punkte erreicht und mindestens zwei Punkte Vorsprung gesammelt hat. Die verschiedenen Schlagtechniken bestehen aus dem Aufschlag, auch Angabe genannt, dem unteren Zuspiel, welches baggern bezeichnet wird, und dem oberen Zuspiel, auch als Pritschen bekannt. Egal welcher Altersgruppe man angehört, dieser Volkssport kann von jedermann ausgeübt werden und vielzählige Vereine bieten für jede Erfahrungsstufe angemessene Kurse an.
Bei Turnierteilnahmen gibt es ein festes Schiedsrichtergespann. Dieses besteht aus dem ersten und zweiten Schiedsrichter, einem Schreiber mit zugehörigem Assistenten, sowie zwei bis vier Linienrichtern. Der erste Schiedsrichter befindet sich stehend oder sitzend auf seinem Schiedsrichterstuhl seitlich des Netzes, der zweite Schiri an der gegenüberliegenden Seite. Schreiber und Assistent sitzen an einem Tisch hinter dem zweiten Schiedsrichter und die Linienrichter teilen sich auf die Ecken des Spielfeldes auf.