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Die Ballsportart Volleyball Teil 3

Volleyball kann in jeder Jahreszeit gespielt werden. Daher ist diese Sportart sowohl bei Männern als auch bei Frauen und Kindern beliebt. Man benötigt zudem wenige Hilfsmittel, wie einen Ball, ein Netz und ein Spielfeld. Generell treten zwei Mannschaften zu je sechs Spielern gegeneinander an. Das jeweilige Team darf den Volleyball dreimal in Folge berühren und diesen, ausschließlich mit der Hand, in die gegnerische Feldhälfte schlagen. Ziel ist es, dass es die andere Mannschaft nicht schafft, den Ball zurückzuspielen.

Die Länge eines Volleyballfeldes beträgt ungefähr achtzehn Meter und die Breite ungefähr neun Meter. Dieser Spielplatz wird durch ein circa zwei Meter hohes Netz geteilt, welches in der Regel aus dunklem Leinengarn besteht. Zusätzlich sind die Felder mit Mittellinien, Angriffslinien und speziellen Zonenlinien markiert. Der Lederball zeichnet sich durch ein Gewicht von zweihundertsechzig bis zweihundertachtzig Gramm, einem Umfang von fünfundsechzig bis siebenundsechzig Zentimeter und einem Innendruck von 0,300 bis 0,325 Kilogramm pro Quadratzentimeter aus. Außerdem besitzt dieser keine Naht, sodass ein schmerzloses Schlagen garantiert ist. Das Innere bildet eine mit Luft gefüllte Gummiblase. Die Farbe ist im Prinzip egal, jedoch unterscheidet sich diese meist in den einzelnen Volleyballverbänden.

Das Spiel weist folgende Grundsituationen auf: Aufschlag – der Ball wird in das Spiel gebracht; Annahme – die gegnerische Mannschaft versucht den Ball zurück zu befördern; Zuspiel – die Mannschaft bereitet den Angriffsschlag vor; Angriff – der Ball wird in das gegnerische Feld katapultiert und Block – der Angriff wird abgeblockt.

Um ein besseres Zusammenspiel zu gewährleisten, spielen in der Regel die kleineren Teammitglieder in der Annahme, Verteidigung sowie im Zuspiel und die Größeren kümmern sich um den Angriff und den Block. Grundsätzlich gibt es aber beim Volleyballspiel ein Rotationssystem. Dies bedeutet, dass das Team, welches sich den nächsten Aufschlag erspielt, die Positionen ändern muss. Im Uhrzeigersinn werden die Plätze getauscht. Diese Spielkombination bleibt dann solange aufrecht, bis die Mannschaft erneut das Aufschlagrecht erobert hat.

Um einen fairen Wettkampf kümmern sich die Schiedsrichter, die sich wie folgt verteilen: der erste Schiedsrichter leitet das Spiel und trifft die endgültigen Entscheidungen, der zweite Schiedsrichter ist der Assistent des ersten Schiedsrichters und überwacht vor allem mögliche Fehltritte der Mannschaften, die zwei bis vier Linienrichter sind für alle Begrenzungslinien verantwortlich und der Schreiber notiert alle Details wie unter anderen die Anfangsstellungen oder den Punktestand. Die Volleyballregeln besagen, dass diese Ballschläge gelten: Aufschlag (Angabe, Service), unteres Zuspiel (Baggern), oberes Zuspiel (Pass, Pritsche), Angriffsschlag, Schmetterball (Smash), Heber, Lob, Finte, Block, Japan Rolle und Hechtbagger (Fisch).

Der Spielverlauf wird in einzelne Sätze unterteilt. Jeder Satz besteht aus fünfundzwanzig Punkten. Für den Sieg benötigen die Mannschaften jedoch zwei Punkte mehr als der Gegner. Ist dies nicht gegeben, dann verlängert sich das Spiel so lange, bis ein Team den Satz schlussendlich gewinnt. Sind es drei erfolgreich absolvierte Satzsiege, gewinnt die Mannschaft das Spiel. Grundsätzlich wird ein Punkt erzielt, wenn die gegnerische Mannschaft den Ball nicht zurückschlagen kann.
In der Schule ist diese Sportart eine beliebte Übung um die Teamfähigkeit zu stärken, da dabei ein Zusammenspiel unumgänglich ist. Im Sommer spielen die Mannschaften auch sehr gerne auf so genannten Beach Volleyballplätzen.

Die Ballsportart Volleyball Teil 2

Volleyball gehört in der Welt zu den beliebtesten Mannschaftssportarten. In 218 Nationen sind circa 35 Millionen Mitglieder in den Verbänden registriert. Dazu kommen noch unzählige Hobbyvolleyballer, welche diesen Sport in ihrer Freizeit ohne aktive Mitgliedschaft in Sportvereinen betreiben. Besonders während des Urlaubs treffen sich an den Stränden, im Freibad oder in Hotel- und Parkanlagen völlig spontan Menschen am Volleyballplatz, um miteinander zu spielen. Die relativ einfach gehaltenen Spielregeln im Freizeitbereich sind meistens allen Mitspielern bekannt bzw. schnell manchmal auch nur mit Händen und Füßen erklärt, so dass sich im Urlaub sehr oft Teams mit Spielern aus verschiedenen Ländern zusammenfinden. Continue reading Die Ballsportart Volleyball Teil 2

Die Ballsportart Volleyball Teil 1

Volleyball gehört zur großen Gruppe der Rückschlagsportarten. Hierbei spielen zwei Mannschaften, mit jeweils sechs Spielern gegeneinander. Das Feld ist in zwei Bereiche unterteilt und durch ein hochgespanntes Netz in zwei Hälften geteilt. Ziel ist es, den Ball über das Netz auf den Boden der Gegenmannschaft zu schlagen und Gegenangriffe zu blocken. Der Volleyballsport kommt ursprünglich aus Amerika und ist heute ein weltweit verbreiteter Sport. Zurzeit zählt der internationale Volleyballverband (FIVB) insgesamt 35 Millionen Volleyballspieler auf der ganzen Welt.

Die Geschichte des Volleyballsports geht auf das Jahre 1895 zurück. Damals erfand der Sport Direktor des Christlichen Vereins Junger Menschen (YMCA) ein neues Spiel mit dem Namen „Mintonette“. Ursprünglich sollte dieses den älteren Generationen dabei helfen, fit und gesund zu bleiben. Der Name „Volley Ball“ wurde Anfang der fünfziger Jahre ins Leben gerufen. Danach breitete sich der Sport über die ganze Welt aus. Auch die Gründung des internationalen Volleyball Verbands fand nur kurze Zeit später statt. In Deutschland gründete man Ende der fünfziger Jahre den ersten deutschen Volleyball Verband.

Der Ablauf eines Volleyball Spiels ist grundsätzlich immer gleich. Das Spiel beginnt mit einem Aufschlag, der das Spiel eröffnet. Die Annahme hält den gegnerischen Anschlag, woraufhin meist ein Zuspiel innerhalb der Mannschaft stattfindet. Dadurch wird der Gegenangriff vorbereitet, der durch einen Schlag über das Netz erfolgen sollte. Durch Blocken und Verteidigen kann der Angriff wiederum abgewehrt werden. Das Spiel wird vom sogenannten Schiedsgericht geleitet und überwacht. Dieses besteht aus dem ersten Schiedsrichter, dem zweiten Schiedsrichter, einem Schreiber und einigen Linienrichtern (zwei oder vier). Auch Assistenten, die beispielsweise die Punkteanzeigetafel bedienen, sind vor allem bei größeren und wichtigeren Turnieren üblich.

Wie bei jeder Sportart, haben sich auch beim Volleyball einige unterschiedliche Varianten herauskristallisiert. Beachvolleyball gehört zu den bekanntesten Alternativformen des klassischen Volleyballs. Hierbei wird, im Gegensatz zum konventionellen Volleyball, nicht auf einem typischen Hallenboden sondern auf Sand gespielt. Die Mannschaft besteht nur aus zwei Spielern und das Spielfeld ist um einiges kleiner. Vor allem bei Profiturnieren, wird genau darauf geachtet, auf welchem Sand gespielt wird. In der Regel wird etwa 0,2 mm starker Sand verwendet, der mindestens 40 Zentimeter tief ist. Durch Kunststoffbänder werden die Markierungen auf dem Feld vorgenommen.

Eine weitere Form des Volleyballs ist das Kindervolleyball. Bereits ab dem neunten Lebensjahr können Kinder in unterschiedlichen Kursen und Vereinen Volleyball erlernen. Neben der Ballgeschicklichkeit lernen die Kinder dadurch auch eine bessere Körperwahrnehmung und das Mannschaftsgefühl. Abgesehen von diesen beiden großen alternativen Volleyball Arten, findet man vereinzelt auch das Sitzvolleyball, welches vor allem im Behindertensport gespielt wird. Wie der Name schon sagt, wird hierbei im Sitzen gespielt.

Wer sich für den Volleyball Sport interessiert und diesen Sport gerne erlernen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Am besten ist es allerdings, vorerst einmal einem Amateur- oder Hobbyverein beizutreten. Dadurch kann man sich mit dem Sport und vor allem mit dem Mannschaftsgefühl vertraut machen. Durch Leistung und viel Elan hat man die Möglichkeit, vielleicht später in einer Profimannschaft als Ersatz aufgenommen zu werden oder vielleicht irgendwann als Profi selbst auf den großen Volleyball Plätzen der Welt zu spielen.