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Der Standboxsack

Boxsäcke sind die bevorzugten Trainingsmöglichkeiten eines Boxers, dem kein Sparringpartner zur Verfügung steht. In der Regel wird ein Boxsack an der Decke aufgehängt. Dies führt in einigen Räumlichkeiten jedoch zu statischen Problemen, da ein Boxsack nicht gerade leicht ist. Eine Alternative ist ein sogenannter Standboxsack. Ein Standboxsack kann frei im Raum platziert werden. Man sollte lediglich darauf achten, dass rundherum genügend Bewegungsfreiheit vorhanden ist.

Ein Standboxsack verfügt über einen stabilen Fuß. Dieser ist in der Regel aus Kunststoff und wird vorzugsweise mit Wasser oder Sand gefüllt. Dies gibt dem ganzen einen guten Stand. Der obere Teil ist der eigentliche Boxsack. Er besteht aus einer mit Vinyl überzogenen Schaumstofffüllung, die jedoch so hart ausgelegt ist, dass Boxschläge eine genügende Trainingswirkung erzielen. Beim Kauf sollte sehr auf die Qualität des Obermaterials geachtet werden. Härtere Schläge, sowie bei einigen asiatischen Kampfsportarten übliche Fußtritte sollte der Standboxsack ohne Beschädigungen aushalten. Qualitativ hochwertige Standboxsäcke können in der Höhe verstellt werden. Somit lassen sie sich auf jede Körpergröße des Trainierenden anpassen.

Auf dem Markt findet man viele verschiedene Modelle, Formen und Farben. Hier fällt die Wahl nicht leicht, jedoch sollte man vor Billigangeboten Vorsicht walten lassen. Eine interessante Möglichkeit sind auch Standboxsäcke in Form des menschlichen Oberkörpers. Hier können gezielte Schläge genau trainiert werden. Ebenfalls zu den Standboxsäcken zählen die bekannten Boxbirnen, die auf einer schwingenden Feder angebracht sind. Ganz neu auf dem Markt sind die mittlerweile erhältlichen aufblasbaren Boxsäcke. Die Boxbirne besteht hier aus einer festen Gummiblase und muss von Zeit zu Zeit aufgepumpt werden.

Baseball – der Sport für Jedermann

Die Sportart Baseball erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Das wichtigste Gerät hierfür ist der Baseballschläger, den es in mehreren Ausführungen gibt. Dabei gibt es einiges zu beachten. Zu allererst muss der typische Schläger im Querschnitt kreisrund sein und darf nicht länger als 107 Zentimeter betragen. Das Gewicht liegt zumeist zwischen 800 bis 1000 Gramm, was gewährleistet, dass er gut in der Hand liegt und somit optimal zu handhaben ist. Welches Gewicht nun für den einzelnen Spieler in Frage kommt, liegt am eigenen Körpergewicht. Je schwerer der Schlagmann ist, umso schwerer sollte auch der Schläger sein. Es gibt allerdings auch Baseballschläger für Kinder, die im Gewicht erheblich leichter sind.

Baseballschläger gibt es aus Holz oder aus Aluminium. Wer mit dem Sport erst beginnt oder in den unteren Ligen spielt, wird beide Materialien verwenden dürfen. Wer allerdings in der ersten oder zweiten Bundesliga spielen möchte, darf lediglich Schläger aus Holz verwenden. Dies ist vom Deutschen Baseball- und Softball-Verband (DBV) so festgelegt worden. Daher ist es unerlässlich, bei dem Kauf eines Holzschlägers darauf zu achten, dass diese auch zugelassen sind. Gute Baseballschläger aus Holz sind aus einem Stück gefertigt und massiv. Alle anderen sind nicht erlaubt. Die Schläger aus Holz entsprechen der amerikanischen Baseballtradition, daher finden Aluminiumschläger selbst dort lediglich in den Hobbyligen oder beim Schulsport ihre Verwendung.

Wer den Sport dauerhaft betreiben möchte, sollte sich auf jeden Fall einen eigenen Schläger zulegen. In einem Sportfachgeschäft wird man die optimale Beratung erhalten und einen Baseballschläger bekommen, der auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Sport macht Sommerlaune

Sport im Sommer ist etwas feines. Continue reading Sport macht Sommerlaune

Die Ballsportart Volleyball Teil 5

Volleyball gehört zu einem der beliebtesten Rückschlagspiele, dass mittlerweile international ausgeübt und ausschließlich als Mannschaftssport betrieben wird. Seine Ursprünge findet diese Sportart in den Vereinigten Staaten. Hierbei bestreiten zwei Teams mit je sechs Spielern den Wettkampf, das Spielfeld wird durch ein hoch gespanntes Netz geteilt und die gegnerischen Gruppen stehen sich auf dem Platz gegenüber. Das Ziel einer Partie ist, den Volleyball mit den Händen über das mittige Hindernis auf den Boden der Gegenmannschaft zu spielen. Im Gegenzug zu dieser Aktion soll das eigene Feld geschützt werden und das gesamte Team versucht gemeinschaftlich, das Punkten der Gegenspieler durch die Bodenberührung des Balles zu verhindern.

Durch optimale Zuspiele innerhalb seiner Gruppe, wobei der Spielball lediglich dreimal berührt werden darf, und einem präzise ausgeführten Angriffsschlag, soll die Gegenmannschaft zu Fehlern gezwungen werden. Sowohl bei Damen-, als auch bei Herrenmannschaften, besteht das Team aus bis zu zwölf Spielern, die Aufstellung während eines Spielverlaufs besteht grundsätzlich aus sechs Personen. Diese spielen mehrere Varianten des Zuspiels durch. Begonnen wird mit dem Aufschlag, wodurch der Ball ins Spiel gebracht wird. Der Gegner muss den Volleyball nun durch eine Annahme im Spiel halten und das geschickte Koordinationsspiel innerhalb des Teams bereitet nun einen Angriffsschlag vor.

Beim eigentlichen Angriff wird der Ball über das Netz geschlagen und durch einen sogenannten Block der Gegenspieler der Versuch gestartet, dieses erfolgreich abzuwehren. Die Verteidiger probieren ihrerseits, bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft, ebenfalls einen Aufbau zum Angriff. Eine stetig feste Spielposition gibt es für die Spieler nicht, da jede Person auf dem Platz durch eine festgelegte Rotationsfolge jeden Standort mal einnimmt. Optimalerweise übernehmen aber die größeren Spieler oftmals die Angriffspositionen oder sind für den Block zuständig, Mitspieler die eher klein sind, übernehmen Zuspiel, Annahme oder Verteidigung. Gepunktet wird bei dieser Sportart durch einen gewonnenen Spielzug.

Macht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhält das Gegenteam sowohl den Punkt, als auch das Aufschlagrecht. Ein Satz besteht regulär aus fünfundzwanzig Punkten und kann von jeder Gruppe mit zwei Auszeiten je dreißig Sekunden gespielt werden. Gewonnen hat man allerdings erst mit mindestens zwei Punkten Vorsprung, bei Einstand wird so lange weitergespielt, bis dieser Punktunterschied erfüllt ist. Um das gesamte Spiel zu gewinnen, muss man drei Gewinnsätze zu seinen Gunsten entscheiden. Kommt es zu einem fünften Satz, so gewinnt das Team, welches fünfzehn Punkte erreicht und mindestens zwei Punkte Vorsprung gesammelt hat. Die verschiedenen Schlagtechniken bestehen aus dem Aufschlag, auch Angabe genannt, dem unteren Zuspiel, welches baggern bezeichnet wird, und dem oberen Zuspiel, auch als Pritschen bekannt. Egal welcher Altersgruppe man angehört, dieser Volkssport kann von jedermann ausgeübt werden und vielzählige Vereine bieten für jede Erfahrungsstufe angemessene Kurse an.

Bei Turnierteilnahmen gibt es ein festes Schiedsrichtergespann. Dieses besteht aus dem ersten und zweiten Schiedsrichter, einem Schreiber mit zugehörigem Assistenten, sowie zwei bis vier Linienrichtern. Der erste Schiedsrichter befindet sich stehend oder sitzend auf seinem Schiedsrichterstuhl seitlich des Netzes, der zweite Schiri an der gegenüberliegenden Seite. Schreiber und Assistent sitzen an einem Tisch hinter dem zweiten Schiedsrichter und die Linienrichter teilen sich auf die Ecken des Spielfeldes auf.

Die Ballsportart Volleyball Teil 4

Volleyball zählt heute zu einer der beliebtesten Mannschaftssportarten bei Alt und Jung. Entstanden ist die Sportart, welche zu den Rückschlagspielen zählt, in den USA im Jahre 1895. William G. Morgan, Sportdirektor eines christlichen Jugendvereins, entwickelte damals einen sportlichen Zeitvertreib für die älteren Mitglieder des Vereins. Seine Sportart sollte eine sanfte Alternative zum doch sehr rohen und intensiven Basketballspiel darstellen und Elemente aus Tennis und Handball enthalten. Ein Jahr später wurden die von Morgan aufgestellten Regeln angepasst, das Spiel erhielt den bekannten Namen Volley Ball. In den kommenden Jahren verbreitete sich das Spiel ausgehend von Kanada über die ganze Welt.

Mitte des letzten Jahrhunderts entstanden erste Verbände, die die Ausführung der Sportart sichern und überwachen sollten. Als Dachverband gilt dabei die Federation Internationale de Volleyball, kurz FIVB. Zur selben Zeit wurden in diesem schnellen, eleganten Spiel Weltmeisterschaften ausgetragen, seit 1964 gilt die Sportart zudem als olympische Disziplin. Brasilien, Italien, Russland, China und Serbien zählen heute weltweit zu den führenden Nationen, welche sich intensiv dieser Sportart widmen. Inzwischen widmen sich rund 35 Millionen Spieler dieser Sportart. Rechnet man Hobbysportler und gelegentliche Spieler mit ein, kann man von einer noch höheren Zahl ausgehen.

Ein heutiges Volleyballfeld besitzt die Maße von 18L x 9 B Metern – jede Mannschaft hat damit 9 x 9 Meter Spielfläche zur Verfügung. Die Netzhöhe ist je nach Geschlecht unterschiedlich, Männer spielen bei einer Höhe von 2,43m Oberkante, Frauen bei einer Höhe von 2,24m Oberkante. Im gemischten Spiel beträgt die Netzhöhe 2,35m. Die Mannschaft selbst besteht dabei jeweils aus maximal zwölf Spielern. Die einzelnen Spielpositionen sind dabei genau definiert. So unterscheidet man zwischen Mittelangreifern, Außenangreifern, Zuspielern, Diagonalspielern, Libero und Universalspieler. Je nachdem, welche Spielposition ein Spieler einnimmt, ergeben sich unterschiedliche Aufgaben. Auch hier gilt wie in allen anderen Mannschaftssportarten auch, dass sich trotzt einzelner Aufgaben ein Zusammenspiel zwischen den einzelnen Positionen ergeben muss, um einen gemeinsamen Sieg zu erringen.

Neben genauen Regeln sichern bei diesem Sport zahlreiche Schiedsrichter, dass sich jeder Spieler an die vorgegeben Normen hält. Erster und Zweiter Schiedsrichter sowie ein Linienrichter beobachten den Spielablauf und schreiten gegebenenfalls ein. Der erste Schiedsrichter ist dabei der Spielleiter. Er trifft endgültige Entscheidungen und kann bei Bedarf auch den Zweiten Schiedsrichter sowie den Linienrichter überstimmen. Der Zweite Schiedsrichter assistiert. Sein Zuständigkeitsbereich während des Spiels ist genau festgelegt, in diesem Raum ahndet er Fouls und Regelüberschreitungen. Irrt er sich in seinen Entscheidungen, kann er vom Ersten Schiedsrichter überstimmt werden. Der Linienrichter entscheidet darüber, ob ein Ball im Aus oder noch im Spielfeld war und ahndet Schrittfehler. Doch auch seine Entscheidungen können im Zweifelsfall vom Ersten Schiedsrichter revidiert werden.

Das Spiel selbst wird durch Punkte entschieden. Hat eine Mannschaft 25 Punkte erreicht, endet ein Satz. Allerdings wird dieser Satzgewinn nur erreicht, wenn die gewinnende Mannschaft zwei Punkte Vorsprung zu ihrem Gegner besitzt. Wie in vielen anderen Sportarten auch, wechseln nach einer gewissen Zeit die Mannschaften die Spielfeldhälften, sodass jede Mannschaft unter gleichen Bedingungen und zu gleichen Chancen spielen kann. Das Spiel ist endgültig gewonnen, sobald eine Mannschaft drei Sätze für sich entscheiden konnte.

Die Ballsportart Volleyball Teil 3

Volleyball kann in jeder Jahreszeit gespielt werden. Daher ist diese Sportart sowohl bei Männern als auch bei Frauen und Kindern beliebt. Man benötigt zudem wenige Hilfsmittel, wie einen Ball, ein Netz und ein Spielfeld. Generell treten zwei Mannschaften zu je sechs Spielern gegeneinander an. Das jeweilige Team darf den Volleyball dreimal in Folge berühren und diesen, ausschließlich mit der Hand, in die gegnerische Feldhälfte schlagen. Ziel ist es, dass es die andere Mannschaft nicht schafft, den Ball zurückzuspielen.

Die Länge eines Volleyballfeldes beträgt ungefähr achtzehn Meter und die Breite ungefähr neun Meter. Dieser Spielplatz wird durch ein circa zwei Meter hohes Netz geteilt, welches in der Regel aus dunklem Leinengarn besteht. Zusätzlich sind die Felder mit Mittellinien, Angriffslinien und speziellen Zonenlinien markiert. Der Lederball zeichnet sich durch ein Gewicht von zweihundertsechzig bis zweihundertachtzig Gramm, einem Umfang von fünfundsechzig bis siebenundsechzig Zentimeter und einem Innendruck von 0,300 bis 0,325 Kilogramm pro Quadratzentimeter aus. Außerdem besitzt dieser keine Naht, sodass ein schmerzloses Schlagen garantiert ist. Das Innere bildet eine mit Luft gefüllte Gummiblase. Die Farbe ist im Prinzip egal, jedoch unterscheidet sich diese meist in den einzelnen Volleyballverbänden.

Das Spiel weist folgende Grundsituationen auf: Aufschlag – der Ball wird in das Spiel gebracht; Annahme – die gegnerische Mannschaft versucht den Ball zurück zu befördern; Zuspiel – die Mannschaft bereitet den Angriffsschlag vor; Angriff – der Ball wird in das gegnerische Feld katapultiert und Block – der Angriff wird abgeblockt.

Um ein besseres Zusammenspiel zu gewährleisten, spielen in der Regel die kleineren Teammitglieder in der Annahme, Verteidigung sowie im Zuspiel und die Größeren kümmern sich um den Angriff und den Block. Grundsätzlich gibt es aber beim Volleyballspiel ein Rotationssystem. Dies bedeutet, dass das Team, welches sich den nächsten Aufschlag erspielt, die Positionen ändern muss. Im Uhrzeigersinn werden die Plätze getauscht. Diese Spielkombination bleibt dann solange aufrecht, bis die Mannschaft erneut das Aufschlagrecht erobert hat.

Um einen fairen Wettkampf kümmern sich die Schiedsrichter, die sich wie folgt verteilen: der erste Schiedsrichter leitet das Spiel und trifft die endgültigen Entscheidungen, der zweite Schiedsrichter ist der Assistent des ersten Schiedsrichters und überwacht vor allem mögliche Fehltritte der Mannschaften, die zwei bis vier Linienrichter sind für alle Begrenzungslinien verantwortlich und der Schreiber notiert alle Details wie unter anderen die Anfangsstellungen oder den Punktestand. Die Volleyballregeln besagen, dass diese Ballschläge gelten: Aufschlag (Angabe, Service), unteres Zuspiel (Baggern), oberes Zuspiel (Pass, Pritsche), Angriffsschlag, Schmetterball (Smash), Heber, Lob, Finte, Block, Japan Rolle und Hechtbagger (Fisch).

Der Spielverlauf wird in einzelne Sätze unterteilt. Jeder Satz besteht aus fünfundzwanzig Punkten. Für den Sieg benötigen die Mannschaften jedoch zwei Punkte mehr als der Gegner. Ist dies nicht gegeben, dann verlängert sich das Spiel so lange, bis ein Team den Satz schlussendlich gewinnt. Sind es drei erfolgreich absolvierte Satzsiege, gewinnt die Mannschaft das Spiel. Grundsätzlich wird ein Punkt erzielt, wenn die gegnerische Mannschaft den Ball nicht zurückschlagen kann.
In der Schule ist diese Sportart eine beliebte Übung um die Teamfähigkeit zu stärken, da dabei ein Zusammenspiel unumgänglich ist. Im Sommer spielen die Mannschaften auch sehr gerne auf so genannten Beach Volleyballplätzen.

Die Ballsportart Volleyball Teil 2

Volleyball gehört in der Welt zu den beliebtesten Mannschaftssportarten. In 218 Nationen sind circa 35 Millionen Mitglieder in den Verbänden registriert. Dazu kommen noch unzählige Hobbyvolleyballer, welche diesen Sport in ihrer Freizeit ohne aktive Mitgliedschaft in Sportvereinen betreiben. Besonders während des Urlaubs treffen sich an den Stränden, im Freibad oder in Hotel- und Parkanlagen völlig spontan Menschen am Volleyballplatz, um miteinander zu spielen. Die relativ einfach gehaltenen Spielregeln im Freizeitbereich sind meistens allen Mitspielern bekannt bzw. schnell manchmal auch nur mit Händen und Füßen erklärt, so dass sich im Urlaub sehr oft Teams mit Spielern aus verschiedenen Ländern zusammenfinden. Continue reading Die Ballsportart Volleyball Teil 2

Die Ballsportart Volleyball Teil 1

Volleyball gehört zur großen Gruppe der Rückschlagsportarten. Hierbei spielen zwei Mannschaften, mit jeweils sechs Spielern gegeneinander. Das Feld ist in zwei Bereiche unterteilt und durch ein hochgespanntes Netz in zwei Hälften geteilt. Ziel ist es, den Ball über das Netz auf den Boden der Gegenmannschaft zu schlagen und Gegenangriffe zu blocken. Der Volleyballsport kommt ursprünglich aus Amerika und ist heute ein weltweit verbreiteter Sport. Zurzeit zählt der internationale Volleyballverband (FIVB) insgesamt 35 Millionen Volleyballspieler auf der ganzen Welt.

Die Geschichte des Volleyballsports geht auf das Jahre 1895 zurück. Damals erfand der Sport Direktor des Christlichen Vereins Junger Menschen (YMCA) ein neues Spiel mit dem Namen „Mintonette“. Ursprünglich sollte dieses den älteren Generationen dabei helfen, fit und gesund zu bleiben. Der Name „Volley Ball“ wurde Anfang der fünfziger Jahre ins Leben gerufen. Danach breitete sich der Sport über die ganze Welt aus. Auch die Gründung des internationalen Volleyball Verbands fand nur kurze Zeit später statt. In Deutschland gründete man Ende der fünfziger Jahre den ersten deutschen Volleyball Verband.

Der Ablauf eines Volleyball Spiels ist grundsätzlich immer gleich. Das Spiel beginnt mit einem Aufschlag, der das Spiel eröffnet. Die Annahme hält den gegnerischen Anschlag, woraufhin meist ein Zuspiel innerhalb der Mannschaft stattfindet. Dadurch wird der Gegenangriff vorbereitet, der durch einen Schlag über das Netz erfolgen sollte. Durch Blocken und Verteidigen kann der Angriff wiederum abgewehrt werden. Das Spiel wird vom sogenannten Schiedsgericht geleitet und überwacht. Dieses besteht aus dem ersten Schiedsrichter, dem zweiten Schiedsrichter, einem Schreiber und einigen Linienrichtern (zwei oder vier). Auch Assistenten, die beispielsweise die Punkteanzeigetafel bedienen, sind vor allem bei größeren und wichtigeren Turnieren üblich.

Wie bei jeder Sportart, haben sich auch beim Volleyball einige unterschiedliche Varianten herauskristallisiert. Beachvolleyball gehört zu den bekanntesten Alternativformen des klassischen Volleyballs. Hierbei wird, im Gegensatz zum konventionellen Volleyball, nicht auf einem typischen Hallenboden sondern auf Sand gespielt. Die Mannschaft besteht nur aus zwei Spielern und das Spielfeld ist um einiges kleiner. Vor allem bei Profiturnieren, wird genau darauf geachtet, auf welchem Sand gespielt wird. In der Regel wird etwa 0,2 mm starker Sand verwendet, der mindestens 40 Zentimeter tief ist. Durch Kunststoffbänder werden die Markierungen auf dem Feld vorgenommen.

Eine weitere Form des Volleyballs ist das Kindervolleyball. Bereits ab dem neunten Lebensjahr können Kinder in unterschiedlichen Kursen und Vereinen Volleyball erlernen. Neben der Ballgeschicklichkeit lernen die Kinder dadurch auch eine bessere Körperwahrnehmung und das Mannschaftsgefühl. Abgesehen von diesen beiden großen alternativen Volleyball Arten, findet man vereinzelt auch das Sitzvolleyball, welches vor allem im Behindertensport gespielt wird. Wie der Name schon sagt, wird hierbei im Sitzen gespielt.

Wer sich für den Volleyball Sport interessiert und diesen Sport gerne erlernen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Am besten ist es allerdings, vorerst einmal einem Amateur- oder Hobbyverein beizutreten. Dadurch kann man sich mit dem Sport und vor allem mit dem Mannschaftsgefühl vertraut machen. Durch Leistung und viel Elan hat man die Möglichkeit, vielleicht später in einer Profimannschaft als Ersatz aufgenommen zu werden oder vielleicht irgendwann als Profi selbst auf den großen Volleyball Plätzen der Welt zu spielen.